Heimvögel - Gefahren zur Winter- und Weihnachtszeit
(openPR) - Tannenbäume, Lametta, Kunstschnee - Basteln und Dekorieren zur Weihnachtszeit macht die Wohnung schön gemütlich und erhöht die Vorfreude aufs Fest! Wenn dann noch Freunde und Familie zu einem gemütlichen Racletteessen vorbei kommen, ist die Winter-Weihnachts-Stimmung perfekt. Aber aufgepasst! Die glitzernde Weihnachtsdekoration, Tannenzweige, Weihnachtssterne und der beliebte Winterschmaus Raclette bergen ungeahnte Gefahren für unsere gefiederten Hausgenossen. Schwere, mitunter tödliche Verletzungen und Vergiftungen drohen und schnell ist der ganze Weihnachtsspaß vorbei, wenn den Haustieren etwas zustößt. Werden jedoch einige Regeln beachtet, steht einem fröhlichen Weihnachtsfest nichts mehr im Weg!
Eine besonders große Gefahr für die Vögel stellen brennende Kerzen dar. Beim Durchfliegen der Flamme oder bei Kontakt mit heißem Wachs kann es zu schwersten Verbrennungen kommen. Auch der Tannenbaum birgt so einige Gefahren: Harz kann das Gefieder verkleben und beim Verschlucken führt es häufig zu Vergiftungen und Verdauungsbeschwerden. Angeknabberte Nadeln haben den gleichen Effekt. Zerbrochene Christbaumkugeln verursachen schwere, auch innere, Verletzungen. Sprühschnee und -gold, Aromalampen und Räucherstäbchen können zudem für die Vögel hochgiftig sein. Im Lametta sowie in den Glitzergirlanden kann sich der Vogel verfangen oder gar strangulieren. Auch wenn der Vogelhalter bei Freiflug anwesend ist, droht Gefahr, denn, seien Sie ehrlich, wie schnell hat man sich "nur mal kurz" umgedreht und schon steuert der neugierige Vogel auf die nächste, brennende Kerze zu. Am besten ist es daher, wenn Sie in dem Zimmer, in dem Sie die Vögel frei fliegen lassen, ganz auf Weihnachtsdekoration verzichten.
Im Winter haben auch Raclettegeräte und Tischgrills Hochsaison, wenn man in geselliger Runde gemütlich und ein wenig ausgefallener speisen möchte. Die entsprechenden Geräte und die dazugehörigen Pfannen sind jedoch mit einer Antihaftbeschichtung versehen, die beim Erhitzen Dämpfe aussondert, welche für Vögel hochgiftig und tödlich sein können. Schnell ist so der Spaß vergangen, wenn die geliebten Haustiere plötzlich tot von der Stange fallen. Jedes Jahr gibt es wieder Berichte von entsetzten Vogelhaltern, bei denen ganze Schwärme von Vögeln innerhalb weniger Minuten und scheinbar ohne Grund verstorben sind. Im Nachhinein stellt sich dann heraus, dass diesem Drama ein gemütlicher Racletteabend vorangegangen war. Verzichten müssen Sie auf das gemütliche Essen jedoch nicht, stellen Sie Ihre gefiederten Hausgenossen aber unbedingt in einen anderen Raum, schließen Sie die Tür und sorgen Sie im Raclette-Zimmer für gute Durchlüftung! Wer diese Vorsichtsmaßnahmen ergreift, kann ohne Sorgen um seine Tiere einen geselligen Abend mit leckerem Essen genießen.
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Der VWFD wurde am 06. April 2002 in Köln gegründet, mit dem Ziel, sich für ganz normale Wellensittiche in ganz normalen Haushalten einzusetzen und über die artgerechte Haltung dieser beliebten Haustiere aufzuklären. Im Juli 2003 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister. Um diese Ziele zu erreichen, betreibt der Verein eine erfolgreiche, sehr informative Internetseite und ein gut besuchtes Forum. Außerdem setzt sich der VWFD in verschiedenen Projekten und Aktionen für das Wohl der Wellensittiche ein, z. B. durch Beratung von Wellensittichhaltern, durch die Kooperation mit Zoohandlungen, Heimtierbedarfläden, Tierheimen, Züchtern, Tierärzten und natürlich allen Interessierten, die Freude an Wellensittichen haben. Im November 2006 hat der Verein bereits rund 200 Mitglieder, eine Zahl die stetig wächst. Interessierte Personen finden weitere Informationen zur artgerechten Wellensittichhaltung und dem VWFD sowie ein Beitrittsformular im Internet unter www.vwfd.de. Das Beitrittsformular kann aber auch per E-Mail oder Post angefordert werden: Verein der Wellensittich-Freunde Deutschland (VWFD) e. V., Postfach 19 03 25, 50500 Köln, E-Mail: info@vwfd.de.
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