Der Verein Kaninchen in Not e.V. stellt die Kooperation mit der Kaninchenklappe in Leipzig ein

(openPR) - Nachdem eine Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Leipziger Kaninchenklappe, Herrn Klaus Jentzsch, unter tierschutzrechtlichen Aspekten nicht mehr möglich ist, beendet Kaninchen in Not die Zusammenarbeit und setzt sich für die Schließung der Kaninchenklappe ein.

Anfang des Jahres begann Kaninchen in Not, sich für die Kaninchenklappe zu engagieren. Neben der Sammlung von Spendengeldern sagte der Verein dem Betreiber der Klappe tatkräftige Unterstützung beim Gehegebau sowie Hilfe bei der tierärztlichen Versorgung der Kaninchen zu. Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass sich die Kaninchenklappe zu einem Fass ohne Boden entwickelt. Die dort abgegebenen Kaninchen hoppelten unkastriert durcheinander; es war nur eine Frage der Zeit, bis mit dem beginnenden Frühjahr die Geburtenrate bei den Tieren drastisch ansteigen und so der Kaninchenbestand unüberschaubare Ausmaße annehmen würde. Zudem war der Gesundheitszustand der Tiere teilweise sehr kritisch.
Ein schnelles Eingreifen war also notwendig. Unter härtesten Witterungsbedingungen, bei Matsch und Bodenfrost, erbauten Vereinsmitglieder provisorische Gehege, um die Tiere nach Geschlechtern zu trennen. Von den gesammelten Spenden konnten die Kaninchen medizinisch versorgt und die Rammler kastriert werden.

Die Kooperation zwischen dem Verein und dem Betreiber der Kaninchenklappe verlief jedoch nicht immer reibungslos. Nachdem Herr Jentzsch den Zustand der provisorischen Gehege bemängelt hatte, wurde ihm vom Verein angeboten, diese mit professioneller Hilfe neu zu errichten. Dies lehnte Herr Jentzsch aber ab.
Trotz medizinischer Versorgung durch eine vom Verein bezahlte Tierärztin konnten aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen und der wenig artgerechten Fütterung Krankheiten wie Durchfall und Parasitenbefall nicht auskuriert werden.
Weiterhin traten Unstimmigkeiten bezüglich der Betreuung der Tiere auf. Der Betreiber der Klappe wünschte eine regelmäßige Hilfe bei der täglichen Pflege, die der Verein aufgrund der nur wenigen aktiven Mitglieder vor Ort nicht gewährleisten konnte. Zudem hat sich Herr Jentzsch teilweise sehr unfreundlich den Helferinnen gegenüber verhalten.
Des Weiteren stellte er die Mithilfe des Vereins als „Pfusch“ und „Spendengeldverschwendung“ dar.
Der Verein distanziert sich von den derzeit herrschenden Zuständen, die durch eine mangelhafte Führung der Klappe seitens des Betreibers und dessen Unwille zur Kooperation im Sinne des Tierschutzes hervorgerufen wurden.

Von den für die Kaninchenklappe gesammelten Spenden sind bereits etwa 75 % für den Gehegebau und die medizinische Versorgung der Kaninchen ausgegeben worden. Sollte es zu einer Schließung der Kaninchenklappe kommen, werden die restlichen Spendengelder an die Stellen übergeben, die Kaninchen aus der Klappe übernehmen. Andernfalls wird um die Freigabe der Gelder für weitere Projekte des Vereins gebeten.

Nachdem eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist und sich die Zustände in der Kaninchenklappe dermaßen verschlechtert haben, dass die Gesundheit der dort gehaltenen Tiere gefährdet ist, drängt Kaninchen in Not nun auf eine Schließung der Einrichtung.

Weitere Informationen zur Kaninchenklappe Leipzig finden Sie auf unserer Internetseite www.kaninchen-in-not.de.
Bei Fragen steht Ihnen Gesa Schäfer (Pressestelle) zur Verfügung.

Kaninchen in Not e.V.
Am Rapohl 20
50859 Köln

Pressekontakt:
Gesa Schäfer
presse@kanincheninnot.de
Tel: 06033/925716
Mobil: 0160/6806097

Über uns:
Kaninchen in Not e.V. ist ein gemeinnütziger Tierschutzverein. Der Verein ist bundesweit tätig und hat seinen Hauptsitz in Köln.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Porträt auf unserer Internetseite: www.kanincheninnot.de/ueberuns.php



Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf
OpenPR - http://openpr.de/news/93505/Der-Verein-Kaninchen-in-Not-e-V-stellt-die-Kooperation-mit-der-Kaninchenklappe-in-Leipzig-ein.html




Google