Heizöl: US-Vorräte fallen, Preise auch
Das Tiefpreis-System von esyoil informiert über günstige Kaufphasen für Heizöl. Die grünen Zonen sind Kaufzonen.
(openPR) - Lüneburg, 15.02.2007. Aus den USA kamen gestern Meldungen über eine schlechte Entwicklung der Ölvorräte und der Raffinerieverfügbarkeit. Dennoch sanken die Preise. Begründet wird der Widerspruch mit charttechnisch motivierten Handelsaktivitäten. Der Markt ist reif für eine Gegenbewegung zum jüngsten Aufwärtstrend. Unterstützt wurde der Preisrückgang von der Ankündigung Saudi-Arabiens, die Ölproduktion deutlich zu steigern. Der Dollar geriet nach einer Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke unter Druck. Bernake bezeichnet die US-Wirtschaft als robust und sieht Inflationsgefahren sinken. Es deutete sich seit Tagen an, dass die US-Währung erneut in einen Abwärtstrend geraten wird. Die gestrige Kursbewegung bestätigt die Vermutung.
Es ist kalt im Mutterland des Öls. Der Heizölverbrauch ist hoch. In Kürze soll es wärmer werden. Daher macht sich niemand Sorgen über die Heizölversorgung. Auch die Börse ließ sich von den Lagerverlusten, die DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) in ihren wöchentlichen Berichten beschreiben, nicht schocken. Die Zahlen i.E.:
Rohöl: -0,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. -3,4 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -3,0 Mio. Barrel (DOE) bzw. -0,4 Mio. Barrel (API)
Benzin: -2,0 Mio. Barrel (DOE) bzw. -0,6 Mio. Barrel (API)
In Summe ergibt sich ein Abbau von 5,6 (DOE) bzw. 4,4 (API) Mio. Barrel. Die Importe sind höher als vor einer Woche aber geringer als vor einem Jahr. Die Raffinerieverfügbarkeit hält sich hartnäckig unter 87 Prozent. Das ist extrem wenig. Hier lauert ein preistreibender Umstand.
Die charttechnische Begründung für den gestrigen Preisrückgang passt gut ins Bild. Aber auch die Lagerstatistik liefert einen entsprechenden Grund. Die langfristige Entwicklung der Vorräte zeigt einen Aufbau. Die Heizölbestände schwingen saisonbedingt besonders stark. Auch ihre Trendlinie weist eindeutig aufwärts.
Saudi Arabien arbeitet an der Rolle des führenden Ölversorgers. Es wird in Förder- und Verarbeitungsanlagen investiert. Bereits bis 2009 will man in der Lage sein, bis zu 14 Mio. Barrel Rohöl täglich aus der Erde zu holen. Geologen sehen die Ankündigung mit Skepsis. Börsianer begrüßen sie mit fallenden Preisen.
Insgesamt ist der Markt derzeit ausgeglichen. Das Angebot ist gut. Daher könnten die Preise weiter sinken. Es gibt allerdings erhebliche schlafende Gefahren, die jederzeit bullische Impulse freisetzen können. Die US-Raffinerieverfügbarkeit, die teilweise Liefereinstellung Nigerias, die Lage im Irak, der Atomstreit mit dem Iran, die politische Instabilität im Nahen Osten und in der Golfregion, eine Zunahme von Wetterkatastrophen sowie das weltweite Nachfragewachstum sind nur einige davon.
Heute Morgen bleiben die Bären am Drücker. Der Gasölpreis hält das tiefere Niveau von gestern Abend. Die Tonne kostet 507 $.
Unsere Heizölpreise haben eine neue Chance auf einen kurzfristigen Abwärtstrend. Der internationale Öl- und Devisenmarkt liefert momentan verbraucherfreundliche Vorgaben. Die Binnennachfrage ist extrem gering. Die Margen stehen erheblich unter Druck. Besonders deutlich wird das an der Annäherung der Preise bundesweit. Normalerweise ist Heizöl in Bayern deutlich teurer als im Norden. Wenn das nicht zutrifft, gibt es meist ein Verkaufsproblem. Das ist derzeit der Fall.
esyoil GmbH
Imkerstieg 1
21339 Lüneburg
Deutschland
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 70
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
www.esyoil.com
Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
E-Mail: presse@esyoil.com
Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen. Für Kommunen oder z. B. Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat das Unternehmen einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an teletanks.de, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Weitere Informationen zu den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com und www.teletanks.de
Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf
OpenPR - http://openpr.de/news/120404/Heizoel-US-Vorraete-fallen-Preise-auch.html